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Ambulante Lungenrehabilitation

Atemnot – Inaktivität – Isolation: Durchbrechen Sie die Negativspirale!

Patientinnen und Patienten mit Atemnot haben häufig Angst davor, sich anzustrengen. Dadurch nimmt Ihre Kondition ab und die Atemnot wird noch schlimmer. Nicht wenige trauen sich kaum noch, das Haus zu verlassen und die Gefahr besteht, in der Isolation zu versinken. Mit einer gezielten Lungenrehabilitation lässt sich diese Negativspirale
durchbrechen.

Was ist eine ambulante Lungenrehabilitation und für wen ist sie geeignet?

Die Rehabilitation wird 8 Wochen lang durchgeführt, 2 Mal pro Woche nachmittags jeweils 2 Stunden. Sie trainieren zusammen mit anderen Patientinnen und Patienten in kleinen Gruppen. Ziel ist die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit und somit der Lebensqualität und Selbstständigkeit. Ihr Programm wird Ihren körperlichen Möglichkeiten angepasst und von spezialisierten Physiotherapeutinnen und -therapeuten zusammengestellt. Eine solche Rehabilitation ist für alle Patientinnen und Patienten mit Atemnot geeignet. Falls notwendig kann das Training mit Sauerstoffgabe durchgeführt werden.

Bei uns werden Sie gefördert, aber nicht überfordert.

Wer übernimmt die Kosten?

Die Wirksamkeit der ambulanten Lungenrehabilitation ist wissenschaftlich gut dokumentiert und wird deshalb seit 2005 von der Krankenkasse übernommen (abzüglich Selbstbehalt). Idealerweise führen Sie die gelernten Übungen nach der Rehabilitation selbstständig weiter.

Wie kann ich mich für die Rehabilitation anmelden?

Die Anmeldung erfolgt durch Ihre Lungenspezialistin oder Ihren Lungenspezialisten. Falls Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt nicht von sich aus die Möglichkeit einer  Lungenrehabilitation erwähnt, dürfen Sie ihn jederzeit gerne darauf ansprechen.