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Wie unterscheiden sich Akutspital und Reha bezüglich: freie Wahl des Spitals / der Reha? Kosten und Kostenübernahme ?

  • In Bezug auf die freie Wahl des Spitals bzw. der Rehabilitationsklinik gibt es keine Unterscheidung zwischen Akutspitälern und Rehabilitationskliniken. 
  • Die Kliniken Valens streben für die Rehaklinik am Triemli einen Spitallistenplatz an, sodass die Kosten der Behandlung von der Grundversicherung mitgetragen werden.
  • Die Kosten einer stationären Rehabilitation werden genauso wie die Kosten einer Behandlung im Akutspital von der Krankenkasse übernommen.
    (Akutspital  DRG-System; Stationäre Reha  Tagessätze und Eintrittspauschale bzw. vermutlich ab Anfang 2020 Fallpauschalensystem STReha).

Heisst das, dass die Patientinnen und Patienten noch rascher verlegt werden? Geht es darum, PatientInnen möglichst rasch in die Reha abzuschieben?

  • Nein. Es geht darum, den besten Verlegungszeitpunkt für die Patientinnen und Patienten zu bestimmen. Eine frühzeitige Rehabilitation kann die Genesung der Patientinnen und Patienten beschleunigen. 
  • Durch die örtliche Nähe und die enge Zusammenarbeit kann die Verlegung durch die Verantwortlichen von Spital und Reha gemeinsam festgelegt und frühzeitig geplant werden.

Sollte man für die Reha nicht besser in die Berge? Wirkt sich Reha in naturnaher Umgebung nicht positiver auf Gesundheit aus?

  • Mit ihren drei Standorten in der Ostschweiz, sind sich die Kliniken Valens der heilenden Wirkung von frischer Bergluft und Thermalquellen bewusst und wollen diese nicht ersetzen, sondern durch ein spitalnahes Angebot erweitern. Je nach Krankheitsverlauf kann so dem Patientenbedürfnis optimal entsprochen werden.
  • In vielen Fällen ist ein nahtloser und früher Übergang aus der Akutsomatik in die Reha förderlich für eine rasche Genesung. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Spital ist ebenfalls ein grosser Vorteil für die Patientinnen und Patienten. Die direkte Angliederung an das Triemlispital macht das möglich – ohne die Risiken einer frühen Spitalentlassung. 
  • Ambulante Reha-Angebote in der Tagesklinik können parallel zum Wiedereinstieg in den Alltag oder Beruf ablaufen und diesen damit wesentlich erleichtern.

Wenn schon wohnortnah, warum wird die Reha nicht gerade zuhause bei den Patientinnen und Patienten durchgeführt?

  • Das Rehabilitationsangebot der Klinik umfasst neben einem stationären Angebot auch eine Tagesklinik für ein ambulantes Reha-Angebot. Hier können Therapien angeboten werden, die eine spezialisierte Ausrüstung benötigen, wie z.B. Robotik in der Therapie oder ein Therapiebad. Gerade hierfür ist es ebenfalls wichtig, eine wohnortnahe Versorgung zu schaffen.
  • Für Leistungen, die beim Patienten zuhause durchgeführt werden, bestehen derzeit noch keine geeigneten Finanzierungsinstrumente. Es ist davon auszugehen, dass solche in den nächsten Jahren geschaffen werden für solche Patientengruppen, bei denen eine Heim-Rehabilitation zielführend sein kann.