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Nach welchen Kriterien wurde die Klink Valens als Partner ausgewählt?

  • Im Jahr 2016 wurde durch die Stadt Zürich ein Evaluationsverfahren durchgeführt, das mehrere Phasen umfasste. Zielsetzung war, die für die beiden Stadtspitäler optimalste Zusammenarbeitspartnerin zu ermitteln.  
  • Alle bewerbenden Rehabilitationsinstitutionen lagen nahe beisammen und haben gute Vorschläge gemacht. Im Evaluationsverfahren hat schlussendlich die Stiftung Kliniken Valens als künftige Zusammenarbeitspartnerin am meisten überzeugt. 
  • Ausschlaggebend waren vor allem die beiden Bewertungskriterien «Finanzielle Tragbarkeit» und «Zusammenarbeit mit den Stadtspitälern», die im Verfahren hoch gewichtet wurden und in denen die Kliniken Valens vor ihren Mitbewerberinnen lag.

Warum wurden die Architekten für das neue Reha-Gebäude ausgewählt? Warum wurde nicht ein erfahrenes Architektenteam ausgewählt, dass sich mit Gesundheitsbauten auskennt?

  • Die Gebäudeinnenausgestaltung wird durch einen erfahrenen Spitalarchitekten geplant.
  • Für die Gestaltung des Rohbaus und der Fassade wurde durch die Kliniken Valens beim Amt für Hochbauten ein Architekturwettbewerb bestellt und unter dessen Federführung durchgeführt.
  • Durch eine Jury, die aus verschiedenen Experten zusammengesetzt war, wurde schlussendlich das Siegerprojekt ermittelt.
  • Der Wettbewerb erfolgte anonymisiert. Überzeugt haben die Jury in vielerlei Hinsicht die Lösung der Aufgabe und das eingegebene Wettbewerbsprojekt.

 

Wie sieht der Zeitplan aus?

  • Mit der ausgewählten Zusammenarbeitspartnerin Kliniken Valens wurde 2017 eine Absichtserklärung abgeschlossen und eine gemeinsame Projektorganisation eingesetzt. 
  • Zudem wurde im Rahmen einer umfassenden strategischen Arealstudie das definitive Baufeld eruiert und eine Machbarkeitsstudie erarbeitet. Auf diesen Grundlagen wurde ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Der Gewinner wird im Sommer 2019 bekannt gegeben.
  • Dem Gemeinderat wird im Jahr 2019 die Abgabe des benötigten Areals im Baurecht vorgelegt. 
  • Die im momentanen Planungsstand vorgesehene Eröffnung wird im Jahr 2024 stattfinden.

Ist mit Einsprachen zu rechnen? Zu welchen Verzögerungen führen diese?

  • Die Auswirkungen auf das Quartier durch den Neubau sind gering. Dennoch werden insbesondere betroffene Anwohner, aber auch die restlichen Stadtzürcher bereits frühzeitig in das Projekt miteinbezogen, um Sorgen und Bedenken aufnehmen zu können. Mit Einsprüchen wird daher nicht gerechnet. 
  • Sollte es zu Einsprüchen kommen, ist wie bei anderen Bauprojekten auch, mit Verzögerung zu rechnen. 

Kann der Eröffnungszeitpunkt eingehalten werden?

  • Der Eröffnungszeitpunkt ist für 2024 vorgesehen. Eine genaue Einschätzung ist jedoch erst möglich, wenn das Bauvorhaben vollständig projektiert ist und die Spitalplanung 2022 der GD Zürich abgeschlossen ist.